Wer sich heute einen gemütlichen Fernsehabend machen will, der sollte hier auch immer bedenken, dass das heutige Fernsehprogramm von einer Vielzahl von Werbeunterbrechungen gekennzeichnet ist, die üblicherweise meist an den spannendsten oder entscheidenden Stellen eingeblendet werden.
Dies durfte ich auch vor kurzem feststellen, als ich mir einen solchen Abend machte. Doch hilft es hier ja nicht, wenn man sich darüber aufregt, denn diese Werbeeinblendungen gehören heute wohl einfach dazu. Als ich also so auf der Couch saß und darauf wartete, dass die Werbung endlich zu Ende ist, da fielen mir auch so einige Werbespots auf, die durchaus originell und anders waren. So fiel mir hier etwa eine Werbung auf, in der die Aufmerksamkeit des Zuschauers derart intensiv auf das beworbene Objekt gerichtet wird, dass man andere mehr als Aufmerksamkeit erregende Ereignisse nicht einmal bemerkt.
Auch fiel mir hier eine originelle Werbung auf, in der die Redewendung des „sich schwarz Ärgerns“ zum Bild gemacht wurde. Darüber hinaus ist mir hier aber noch eine weitere Werbung aufgefallen. In dieser Werbung wird man als Zuschauer in eine Villa geführt, in der bekannte historische Persönlichkeiten wie Karl Marx und Che Guevara darüber sinnieren, dass es Zeit für eine „neue Revolution“ ist. Im Laufe der Werbung erfährt man als Zuschauer dann, dass es sich bei dieser Revolution um den Dacia Sandero handelt. Hierbei handelt es sich um einen Kleinwagen der Marke Dacia, der erstmals auf dem 78. Genfer Auto-Salon vorgestellt wurde und seit dem 20. Juni 2008 zu kaufen ist, so erfuhr ich nach anschließender Recherche. Ob das Revolutionäre des Sandero jetzt in der Tatsache besteht, dass dieser Wagen das erste Modell des Renault-Konzerns ist, das außerhalb Europas entwickelt wurde, bleibt hier dahingestellt. |