Bei uns im Office sind gleich mehrere Büromaschinen im Einsatz, welche zu Schreibzwecken, Rechen- und Fakturierzecken eingesetzt werden. Im weiteren Sinn fallen jedoch auch Buchungsmaschinen, Schreibautomaten und PCs unter die Gruppe der Büromaschinen.
Als erste bekannte Büromaschine gilt die Rechenmaschine Abacus, welche bereits 500 vor Christus erfunden wurde. Mechanisch geprägt waren Rechenmaschinen dann erst ab dem 16. Jahrhundert, als die erste Rechenmaschine mit der Technik von Rädern und Zahnrädern auf den Markt kam. Im Laufe der Folgejahre wurde der Apparat dann von verschiedenen Erfindern überarbeitet und in seiner Funktion weiter verbessert. Ende des 18. Jahrhunderts kam schließlich die erste Rechenmaschine heraus, die Vergleiche und Zählungen bewältigen konnte, wozu Lochkarten verwendet wurden, die eine Einlesung, Einordnung und Sortierung ermöglichten.
Anfang des 17. Jahrhunderts wurde zudem mit der Entwicklung der Schreibmaschine begonnen, welche erstmals einen Ersatz für das handschriftlich Geschriebene möglich machte. Zeitgleich wurden weiterhin ähnliche Maschinen erfunden, welche als Pantographen und Schreibautomaten bekannt sind. Die Schreibmaschine in ihrer heutigen bekannten Form kam allerdings erst Ende des 18. Jahrhunderts auf den Markt und erzeugte zunächst eine Art Lochschrift auf dem Papier. Die Schreibmaschine ging wenig später in die Serienproduktion und erhielt bereits 1888 ihre einheitliche Tatstatur. Heute ist die Vielfalt der Büromaschinen fast allerorts auf PCs reduziert worden, die fast alle Aufgaben der klassischen Büromaschinen übernommen haben. Besonders Schreibmaschinen, für Jahrzehnte das klassische Maschinenelement in Büros, wurden fast nahtlos von den Schreibprogrammen der Rechner abgelöst, welche zudem einen erweiterten Funktionsumfang aufweisen und auch nachträgliche Korrekturen und Überarbeitungen des Geschriebenen problemlos möglich machen. |