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Mein Leben und ich

• 2010-Mar-5 - Kleine Dinge, große Wirkung

Ich habe eine kleine Tochter, welche gerade 4 Jahre alt geworden ist. Jedes Mal wenn sie an meinen Schreibtisch kommt, mopst sie mir meinen Selbstfärbestempel, welchen ich sozusagen als Absender nutze. So spare ich mir die Zeit meinen Namen und meine Anschrift auf die Post zu schreiben. Ich finde, es handelt sich hierbei um eine clevere Erfindung, und meine Kleine zieht er magisch an. Als ich eines Tages freihatte, wollte ich gemeinsam mit meiner Süßen etwas unternehmen, doch leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Ich mußte mir also was einfallen lassen, was ich in der Wohnung mit ihr machen konnte. Da fiel mir ein, dass ich im Keller noch meine alten Holzstempel von früher hatte. Ich habe es geliebt als Kind zu stempeln, und wie es den Anschein hat, mag meine Kleine Stempel genauso wie ich damals. Ich weiß natürlich, daß ich sie nicht alleine damit hantieren lasse, dafür ist sie noch zu klein. Wenn ich jedoch neben ihr sitze und aufpasse, dürfte das schon klappen. Wie ich es bereits erwartet hatte, war meine Tochter ganz wild darauf, bei jedem Stempel war sie total aufgeregt, welches Bild sich wohl darunter versteckt. Als wir alle Motive auf ihr Blatt Papier gebracht haben, malten wir diese noch schön bunt aus. Im Nachhinein muß ich wirklich sagen, dass wir beide sehr viel Spaß mit meinen alten Holzstempeln hatten, und ich bin mir ziemlich sicher, daß wir das jetzt öfters wiederholen werden. Da sieht man mal, was für eine große Wirkung so kleine Dinge haben können.

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• 2010-Mar-2 - Wieder was gelernt

Ich finde es wirklich erstaunlich, was für verschiedene Materialien es doch gibt. Früher dachte ich, es gibt nur Holz, Metall und Kunststoff. Da hatte ich aber überhaupt keine Ahnung, dass es mehrere, verschiedene Kunststoffarten gibt, beispielsweise Polycarbonat, oder Plexiglas. Wenn ich ehrlich bin, kann ich nicht mal wirklich den Unterschied zwischen diesen beiden Arten erklären. Ich hab die Bezeichnungen durch Zufall in einer Zeitung gelesen. Im Alltag ist für mich Kunststoff sowieso Plastik, wobei das sicher nicht korrekt ist. Warum sollte ich mich auch näher damit beschäftigen, eigentlich ist es mir auch relativ egal. Naja, man kann ja auch nicht über alle Dinge Bescheid wissen. Wobei ich durch diesen Zeitungsartikel wieder etwas schlauer bin. Zum Beispiel weiß ich nun, das CDs, und DVDs aus diesem Polycarbonat sind, und beispielsweise mein Handydisplay aus Polymethylmethacrylat (Plexiglas). Als Laie kann man auch nicht wirklich nachvollziehen, das es Kunststoffe gibt, die deutlich teurer sind als andere. Man denkt auf den ersten Blick, dass es in etwa alles gleich ist, weil man vom Gefühl her auch keinen Unterschied weiter spürt. Ich glaube, wenn ich mich mal intensiver mit allen Sachen rund um mich herum befassen würde, dann wäre ich sicher erstaunt, denn es stecken sicher noch viel mehr Überraschungen in den Alltagsgegenständen als man denkt. Ich zumindest kenne niemanden der mir auf Anhieb sagen kann, wie die genauen Materialbezeichnungen der einzelnen Dinge heißen. Sicher muß man das auch nicht können, aber es ist schon interessant, wenn man wieder etwas Neues dazu gelernt hat. Es gibt ja nicht umsonst das Sprichwort: Man lernt nie aus.

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• 2010-Feb-25 - Nichts gesehen

Eigentlich ist es ziemlich peinlich, dass ich an einigen Ort mehrere Monate lang gelebt habe und dabei kaum etwas von der jeweiligen Region gesehen habe. Ein Grund dafür war sicherlich, dass ich beruflich in diesen Städten war. Viel Zeit für Ausflüge blieb also nicht. Dennoch hätte ich abends oder am Wochenende durchaus etwas unternehmen können. Stattdessen blieb ich lieber zu Hause oder traf mich mit Arbeitskollegen oder Freunden in Kneipen.

In Magdeburg wohnte ich zum Beispiel zwei Monate lang. Alles, was ich dort gesehen habe, war das Hundertwasserhaus. Weder dem Dom, noch der Denkfabrik oder dem Elbauenpark habe ich einen Besuch abgestattet. Dabei hätte ich besonders im Elbauenpark Magdeburg einiges erleben können.

Das Schlimmste daran ist, dass ich das wusste. Mir war klar, dass ich dort den Jahrtausendturm finden würde. Ich wusste auch, dass ich am Kletterturm oder in der Panoramabahn viel Spaß gehabt hätte. Doch aus den unterschiedlichsten Gründen konnte ich mich einfach nicht zu einem Besuch aufraffen.

Ähnlich erging es mir in Salzwedel. In dieser Stadt verbrachte ich fünf Monate meines Lebens. Dennoch kannte ich mich danach nicht einmal gut in der Innenstadt aus. Für jede Autofahrt musste ich mein Navigationsgerät nutzen, Gebiete außerhalb des Zentrums habe ich so gut wie gar nicht gesehen.

Ich habe mir vorgenommen, mein Verhalten zu ändern, falls ich wieder einmal eine längere Zeit an einem fremden Ort verbringe. Ich glaube, dass ich durch meine Faulheit einiges verpasst habe. Im Nachhinein bereue ich das. Schließlich gibt es an sich nichts Schöneres, als an fremden Orten Neues zu entdecken.

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• 2010-Feb-19 - Enttäuschte Verkäufer

Manchmal sollte man nicht zu lange vor einer Ware stehen bleiben. Zumindest, wenn man nicht möchte, dass der Verkäufer krampfhaft versucht, einem zum Kauf des Angebots zu überreden. Das musste ich erst neulich wieder feststellen.

Mein Freund hatte mich darum gebeten, seinen neuen Motorradhelm abzuholen. Natürlich konnte ich ihm die Bitte nicht abschlagen. Doch anstatt im Motorradgeschäft schnurstracks zur Kasse zu gehen, blieb ich vor einer Yamaha hängen. Nicht nur ihre Größe, auch ihre ozeanblaue Farbe faszinierte mich. Der Verkäufer bemerkte mein Interesse schnell. Nach wenigen Minuten kam er auf mich zu und hörte nicht mehr auf, die Vorzüge des Modells anzupreisen.

Erst nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich ihn unterbrechen und ihm mitteilen, dass ich die Maschine nicht kaufen möchte. Scheinbar interpretierte er diese Aussage falsch. Denn plötzlich bot er mir eine Motorradfinanzierung an, falls ich das Geld nicht direkt zur Verfügung hätte. Er versprach mir sogar einen Motorradkredit mit besonders guten Konditionen. Als ich ihm mitteilte, dass ich kein Motorrad finanzieren möchte, bot er mir einen niedrigeren Kaufpreis. Erst nach einem weiteren Vortrag von etwa fünf Minuten kam ich wieder zu Wort und konnte ihm sagen, dass ich gar keinen Motorradführerschein besitze und nur den Helm meines Freundes abholen will.

Jetzt erst gab der Verkäufer auf, deutlich erkannte ich die Enttäuschung in seinen Augen. Ich war einfach nur froh, dass ich endlich den Helm bezahlen und das Geschäft verlassen konnte. Fürs spätere Leben habe ich dennoch etwas gelernt. Wenn ich irgendwann einmal eine teure Investition tätigen will, spiele ich dem Verkäufer zunächst Interesse, dann Desinteresse vor. So komme ich mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem echten Schnäppchen.

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• 2010-Feb-17 - Was ist Moleskine?

Mein Vater feiert in zwei Wochen seinen 60. Geburtstag und trat neulich mit einem ganz besonderen Wunsch an mich heran: Er wünscht sich ein Moleskine Notizbuch. Von einem Moleskine Notizbuch hatte ich bisher noch nichts gehört. Meine Recherchen führten mich ins Internet, wo ich auch gleich auf einen Webshop gestoßen bin, in dem man die Notizbücher und auch den Moleskine Kalender bestellen kann.

Das Moleskine Notizbuch geht auf ein Büchlein aus dem Frankreich des frühen 20. Jahrhunderts zurück. Die kleinen schwarzen Notizbücher waren damals vor allem in der Pariser Künstlerszene und bei den Literaturfans beliebt. Seinen Namen erhielt das Moleskine Notizbuch von seinem Umschlagmaterial: Einem Baumwollstoff namens Moleskin. Typisch für Moleskine Notizbücher ist eine kleine Tasche am Ende des Buches. Jedes Moleskine Notizbuch ist zudem mit einem Gummiband versehen, mit dem das Buch geschlossen werden kann.

Den Begriff Moleskine hat sich ein italienisches Unternehmen schützen lassen, das heute die bekannten Notizbücher und Kalender vertreibt. Die französischen Notizbücher waren auch bereits mehrfach im Fernsehen zu sehen und werden noch immer mit dem Image der Pariser Künstlerszene assoziiert. Tatsächlich werden die kleinen Büchlein heute aber in China hergestellt und haben statt des traditionellen Einbandes aus Baumwollstoff einen Umschlag aus Kunstleder. Mein Vater hat, seitdem ich mich erinnern kann, immer ein kleines Notizbuch in seiner Jackentasche mit sich geführt und wünscht sich nun ein echtes Moleskine. Da ich nicht weiß, ob das Büchlein auch bei uns im Handel erhältlich ist und werde das Notizbuch für Papas Geburtstag gleich im Internet zur Bestellung aufgeben.

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• 2010-Feb-12 - Tischler aus Tradition

Mein Berufswunsch stand bei mir schon in sehr jungen Jahren fest, wahrscheinlich war er sogar angeboren. Ich wollte Tischler werden, wie schon mein Vater und mein Großvater, der die Werkstatt 1932 gegründet hatte. Ich liebte den Geruch von Holz und war fasziniert davon, wie aus Stämmen und Brettern die tollsten Gegenstände wurden. Ich bin sozusagen in der Werkstatt aufgewachsen und mit den Arbeitsgängen von klein auf vertraut. Die Geschichten, die mein Großvater aus seinem Leben erzählte und wie er zur Tischlerei gekommen war, fand ich immer sehr spannend. Diese berufliche Entwicklung war ihm keinesfalls in die Wiege gelegt. Sein Vater war ein hoher Armeeoffizier und wollte natürlich, dass auch sein ältester Sohn eine militärische Laufbahn einschlägt. Das entsprach aber sogar nicht seinen Vorstellungen. Als er nach der Schule zur Armee sollte, ist er getürmt.

 

Er fand auf einem süddeutschen Bauernhof Unterschlupf und half dort bei der Landwirtschaft mit. In dem Dorf gab es auch eine Tischlerei, die ihn in seinen Bann zog. Da er sich als sehr talentiert im Umgang mit Holz erwies, nahm ihn der Tischler als Lehrling auf. Nach den Lehr- und Gesellenjahren legte er schließlich seine Meisterprüfung ab und gründete seine eigene Werkstatt, die mein Vater dann dreißig Jahre später übernahm.

 

Inzwischen ist die Reihe an mir, das Lebenswerk meines Vaters und Großvaters fortzuführen. Natürlich habe ich auch einige eigene Ideen, die ich gerne umsetzen möchte. So will ich die Restauration von alten Möbeln anbieten, was allerdings auch bedeutet, dass die Werkstatt erweitert werden muss. Ich hoffe sehr, dass mir dafür ein Kredit für Handwerker  gewährt wird.

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• 2010-Jan-25 - Mollige Mode

Bei jedem Einkaufsbummel stelle ich fest, dass es immer noch das Schönheitsideal oder besser noch die Standardgröße 36/38 gibt. Ich gehöre aber leider zu den übergewichtigeren Personen und würde mich freuen, wenn die Kaufhäuser auch mollige Mode anbieten. Ich frage mich warum die Textilindustrie nur diesen Modestil bedient. Es mag ja sein, dass es immer noch überproportional viele schlanke und dünne Menschen gibt, aber ich würde mich doch echt freuen, wenn es langsam mal ein Umdenken gibt. Ich meine ich gehöre auch nicht zu den Menschen, die die Kleidungsgröße „Zelt“ tragen, aber ich finde, dass man auch noch attraktive Mode in der Kleidergröße 42-46 anbieten sollte. Einige Modehäuser haben sich auch schon auf mollige Mode eingestellt. Leider scheint dies nur bei denen so zu sein, bei denen man auch über Kataloge bestellen kann. Allerdings ist hier die Auswahl der Kleidungsstücke noch sehr reduziert. Bei meinem letzten Ausflug habe ich  eine kleine Modeboutique entdeckt, die mollige Mode anbietet. Allerdings sind hier die Preise natürlich sehr hoch, denn hier wird ja nur in kleinen Mengen produziert und schon ist die Ware exklusiv. Schade. Ich bin ja nicht die einzige Frau mit etwas Übergewicht. Ich wünschte mir, dass es ein breiteres Angebot an Sommer- und Winterkleidung zu erschwinglichen Preisen gibt. So kann man auch verschiedene Kleidungsstücke miteinander kombinieren und ist nicht immer auf ein und dasselbe Outfit angewiesen. Es wäre also wirklich wünschenswert, dass sich in naher Zukunft dahingehend etwas ändert. Schließlich sollten doch auch Übergewichtige eine Chance haben attraktiv durchs Leben zu gehen.

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• 2010-Jan-22 - Schön glatt muss es sein

Ich finde haarlose Männergesichter bei weitem attraktiver als behaarte, selbst kleine Stoppeln – manche Männer tragen ja auch gerne einen Drei-Tage-Bart – stören mich. Ich empfinde sie als sehr unangenehm, es kratzt und hinterlässt unschöne rote Flecken. Bei Männern mit Vollbart stört mich, dass man das Gesicht überhaupt nicht mehr sieht. Selbst den Mund kann man nur noch erahnen. Außerdem macht es einen Mann sehr viel älter, wenn er einen Vollbart trägt.

Mein derzeitiger Freund teilt zum Glück meine Leidenschaft für Haarlosigkeit und hat somit natürlich schon einen Stein bei mir im Brett. Er ist diesbezüglich natürlich auch sehr anspruchsvoll an Rasierer und Zubehör. Mit billigen Einwegrasierern brauch ich ihm nicht kommen, er lässt nur das Beste an seine Haut. Natürlich benutzt er wahlweise Rasierer von Wilkinson oder Gillette, je nachdem was ihm gerade in den Sinn kommt. Natürlich hat er auch einen Vorrat an Gillette Rasierklingen und Wilkinson Rasierklingen als Ersatz zu Hause liegen. Im Gegensatz zu vielen anderen nutzt er eine Klinge wirklich nur einmal, weil sie nur dann wirklich scharf sind und vor allem sauber. Er mag es überhaupt nicht, wenn da Haare drin stecken und jeder, der sich rasiert weiß, dass es fast unmöglich ist alle Haare zwischen den eng stehenden Klingen zu entfernen. Dieses Bemühen wäre auch zu zeitintensiv. Ebenfalls jeder weiß natürlich auch, dass Rasierklingen für Rasierer von Gillette oder Wilkinson nicht gerade zu den preiswertesten Rasierklingen gehören, doch wozu gibt es zum einen Sparangebote und zum anderen das Internet? Dort kauft sich mein Freund seine Rasierklingen und spart dabei sehr viel Geld gegenüber den aktuellen Ladenpreisen.

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• 2009-Dec-17 - Mein dreißigster Geburtstag

Vor kurzem feierte ich meinen dreißigsten Geburtstag, und weil es sich hierbei um einen Runden handelte, lud ich auch eine Menge Gäste ein. Manche finden den Gedanken dreißig zu werden, überhaupt nicht toll, eher sogar beängstigend. Diese Leute reden sich dann ein dass sie ab diesem Zeitpunkt als alt gelten, was natürlich totaler Quatsch ist. Ich sag immer, man ist so alt wie man sich fühlt. Letztendlich ist es mir auch völlig egal, was andere für eine Lebenseinstellung haben, ich liebe mein Leben und habe auch kein Problem mit dem Älter werden. Das gehört nun mal dazu, und ändern kann man es sowieso nicht. Mein Geburtstag war echt der Hammer, wir waren insgesamt fast vierzig Leute, und alle waren gut drauf. Die Stimmung war einfach klasse, alle hatten Spaß, tanzten, und ließen es sich gut gehen, und Geschenke habe ich auch reichlich bekommen. Über das von meinen Eltern freute ich mich ganz besonders, sie schenkten mir ein neues Handy mit einer passenden KFZ-Halterung fürs Auto. Ich wußte im ersten Moment nicht, ob ich das Mobiltelefon überhaupt annehmen konnte, es kostete 300 Euro, doch meine Mama und mein Papa versicherten mir, dass es schon in Ordnung ist. Ich versprach ihnen, dass ich ganz sicher auf mein neues Handy aufpasse. Die Displayschutzfolie ließ ich natürlich auch drauf, damit kein Schmutz und keine Kratzer auf das Display kommen können. Ich werde meinen tollen Geburtstag auf keinen Fall vergessen, wir feierten bis in den Morgen, es hätte einfach nicht schöner sein können. Ich freu mich jetzt schon auf den Nächsten.

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• 2009-Dec-16 - Kombination aus verschiedenen Spielen

Mein absolutes Lieblingsspiel ist eine Tabu-Variante, bei der man neben der normalen Begriffserklärung auch auf Felder kommen kann, wo man Dinge zeichnen, pantomimisch darstellen beziehungsweise mit einer begrenzten Anzahl an Worten erklären muss. Außerdem gibt es Ereignisfelder. Kommt man auf sie, muss man zum Beispiel blind zeichnen oder muss in Kauf nehmen, dass auch das gegnerische Team Mitraten darf. Ich glaube, ich beschäftige mich so gerne damit, weil es verschiedene Spiele kombiniert. Normalerweise gibt es Ratespiele, Würfelspiele, Brettspiele oder Kartenspiele und man muss sich zwischen diesen Möglichkeiten entscheiden. Tabu vereint alles. Hat man die Spielregeln erst einmal verstanden, wird einem dabei nie langweilig.

Ich finde es immer wieder Wahnsinn, wie schnell die Zeit bei solchen Aktivitäten vergeht. Erst kürzlich haben wir bei einer guten Freundin gespielt. Es war an einem Sonntag und wir wollten uns eigentlich nur kurz treffen, um das Wochenende ausklingen zu lassen. Beim Spielen haben wir die Zeit vollkommen vergessen. Irgendwann blickten wir auf die Uhr und stellten erschrocken fest, dass es schon um 1 Uhr in der Nacht war.

Für mich hat das bedeutet, dass ich in dieser Nacht nicht mehr wirklich viel Schlaf bekam. Schließlich klingelte mein Wecker am nächsten Morgen bereits um 6 Uhr. Zwar musste ich mich ziemlich müde durch den kompletten Tag schleppen, bereut habe ich den Abend zuvor dennoch nicht. Wenn wir Tabu spielen, lachen wir immer jede Menge. Es gibt nichts Komischeres als eine pantomimische Darstellung, bei der das eigene Team einfach nicht auf die richtige Lösung kommt. Für solch eine schöne Zeit nehme ich gerne in Kauf, dass ich den Tag danach im Halbschlaf verbringe.

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• 2009-Dec-14 - Geschenk gesucht

In zwei Monaten feiert meine Mutter ihren 50. Geburtstag und hat schon alles für ihre große Feier organisiert. Sie hat die ganze Verwandtschaft und ihre besten Freunde eingeladen. Die große Geburtstagsfeier wird in einem Restaurant hier bei uns im Ort stattfinden und durch flotte Tanzmusik unterlegt: Meine Mutter hat extra einen DJ engagiert.

Da es ein runder Geburtstag ist, möchte ich meine Mutter zu ihrem Geburtstag natürlich auch mit einem ganz besonderen Geschenk überraschen, das ihr lange in Erinnerung bleibt. Ich habe schon lange gegrübelt und hatte vorgestern endlich die zündende Idee für das Geburtstagsgeschenk meiner Mutter: Ein Bild von mir und meinem Sohn. Sofort habe ich bei unserem örtlichen Fotografen einen Termin für ein Fotoshooting vereinbart. Es ist schon viele Jahre her, dass ich meinen Eltern ein Foto von mir geschenkt habe und ich bin mir sicher, Mutter wird sich über dieses persönliche Geschenk ganz besonders freuen.

Ich habe mir vorgestellt, ein paar schöne Aufnahmen in Schwarz-Weiß machen zu lassen. Persönlich mag ich Aufnahmen in Schwarz-Weiß lieber, da sie einen ganz besonderen Charakter haben. Ich bin gespannt, wie unser Fotograf meine Ideen in die Tat umsetzen wird. Mein Sohn lässt sich zwar nur ungern fotografieren, muss beim Fototermin für Oma und Opa aber trotzdem sein schönstes Lächeln aufsetzen!

Was mir noch fehlt ist der richtige Bilderrahmen für mein Foto-Geschenk. Der Rahmen soll den Charakter des Bildes unterstreichen und natürlich auf dem Kamin auch ein bisschen auffallen zwischen all den Fotografien. Ich werde mich vermutlich für einen mit Leder umwickelten Rahmen entscheiden.

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• 2009-Dec-4 - Mit dem Einkaufszettel wäre das nicht passiert

Ich muß leider zugeben, daß ich zu den Menschen gehöre, welche sich immer einen Einkaufszettel mitnehmen müssen, um nichts zu vergessen. Wenn mein Mann mal etwas braucht, läßt er es mich wissen. Letztens stellte er fest, dass seine DVD-Rohlinge alle waren. Er schrieb mir genau die richtige Sorte auf, welche ich ihm mitbringen sollte. So fuhr ich in die Stadt, um alles Nötige zu besorgen, doch im Supermarkt angekommen merkte ich, dass ich meinen Einkaufszettel vergessen hatte. Ich versuchte so langsam wie möglich durch die Regale zu laufen, um wirklich nichts zu vergessen. Als ich in der Technikabteilung angekommen war, fielen mir gleich die CD-s ein, welche mein Mann haben wollte. Leider konnte ich mich nicht an die Sorte erinnern, und packte einfach eine Spindel CD-Rohlinge in den Korb. Ich setzte so gut es ging meinen Einkauf fort, doch ohne Zettel ist das ziemlich schwierig. Ich machte mich auf den Heimweg und gab meinem Schatz ganz stolz die mitgebrachten Rohlinge. Er schaute mich nur an, und begann zu lachen. Als ich ihn fragte, warum er mich jetzt auslachte, sagte er mir dass es die Falschen sind. Ich mußte auch schnell feststellen, daß ich die Hälfte der Dinge, welche auf meinem Zettel standen, vergessen hatte. Also mußte ich mich wohl oder übel noch einmal auf den Weg zum Supermarkt machen, da konnte ich auch gleich die Rohlinge umtauschen. Dieses Mal fand ich günstige DVD-Rohlinge, welche mein Mann haben wollte. Den Rest hatte ich dann auch schnell zusammen, nachdem ich nun aufgrund meiner Vergeßlichkeit zum zweiten Mal fahren mußte. Mit dem Einkaufszettel wäre das nicht passiert.

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• 2009-Dec-3 - Unser Jahresurlaub

Mein Mann und ich haben gestern unseren Jahresurlaub gebucht: Es geht in die Dominikanische Republik. Wir waren noch nie in der Domrep und sind bereits ganz gespannt, welches Urlaubswetter und welche Highlights uns auf der Großen Antilleninsel denn erwarten. Freunde von uns waren vor zwei Jahren in der dominikanischen Republik und haben uns den Urlaub wärmstens empfohlen.

Wir buchen am liebsten einen klassischen Badeurlaub und freuen uns in der Dominikanischen Republik bereits auf glasklares Wasser und weiße Strände. Die beste Urlaubszeit für die Dom Pep liegt in den Wintermonaten – dann ist das Klima am angenehmsten. An der Nordküste der Republik herrscht in der Regel ein tropisches Klima mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit, die für uns Europäer eher Gewöhnungssache ist. Unsere Bekannten haben uns daher den Tipp gegeben, unbedingt von Dezember bis Januar zu buchen. In diesen Monaten ist die Dom Rep zwar vielbesucht, bietet aber ein erholsameres Klima. Eine trockenere Luft bietet allerdings ganzjährig der Süden der Insel.

Die dominikanische Republik gehört zu den beliebtesten Urlaubsgebieten der Welt. Etwa drei Millionen Besucher kommen jedes Jahr in die Karibik und auf die Große Antilleninsel. Ein besonderes Highlight der Insel sind ihre kilometerlangen Palmenstrände, die einfach zum relaxen, urlauben und entspannen einladen. Unsere Bekannten haben uns bereits Urlaubsbilder aus der Dom Rep gezeigt und uns mit den traumhaften Aufnahmen richtig neidisch gemacht. In zwei Monaten können wir die Insel aber endlich selbst erkunden und uns von der Sonne verwöhnen lassen. Wir arbeiten beide sehr viel und freuen uns schon darauf, so richtig Sonne zu tanken.

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• 2009-Dec-1 - Hundekrankenversicherung

Eine Krankenversicherung für einen Hund? Ja so etwas gibt es auch für Tiere, aber sind das etwa Krankenkassen wie bei uns Menschen? Nein, leider nicht, aber so ähnlich. Es gibt verschiedene Versicherer die das zusätzlich mit anbieten, und eine Versicherung die nur Versicherungen für Tiere anbietet und somit auch eine Krankenversicherung für einen Hund hat. Das ist die AGILA Versicherung. Denn so wie Herrchen und Frauchen zum Arzt gehen muss ein Hund zum Tierarzt wenn er krank ist, aber nicht nur dass denn ein Hund sollte auch einmal im Jahr geimpft werden. Aber nicht nur in diesen Fällen ist eine Hundekrankenversicherung von Vorteil, sondern natürlich auch im Notfall, wenn z. Bsp. Bello unachtsam war über die Straße rennen wollte und von einem Auto erfasst wurde. Aber wie wählt man jetzt für sich selbst, und seinen Bello die beste Hundekrankenversicherung aus? Als erstes sollte man sich überlegen, will man einen komplett Schutz also von der Impfung, über eine OP und evtl. einen Vorsorgeschutz haben. Hat man sich dann entschieden wendet man sich am Besten erstmal zur Information an den jeweiligen Versicherer. Viel Auswahl gibt hier aber leider nicht. Und dann stellt man noch alle offenen Fragen. Und dann sollte man auch noch ein zweites Angebot einholen um die Preise vergleichen zu können. Denn Hundekrankenversicherung ist nicht gleich Hundekrankenversicherung.  Bitte nicht nur den Preis vergleichen sondern auch die Leistungen die dahinter stehen. Denn hier gibt es sehr oft Unterschiede wie bei der Selbstbeteiligung (es gibt Versicherungen die nur z. Bsp. 80 % der Kosten tragen den Rest zahlt dann Herrchen oder Frauchen), der freien Tierarztwahl (es gibt Versicherungen die vor dem Arztbesuch angerufen werden wollen und den jeweiligen Tierarzt vorschreiben) und zum Schluss bei der Vorsorge (wird eine jährlich Impfung übernommen, oder z. Bsp. ein jährlicher Gesundheitscheck). All das sollte man bedenken bevor man eine Krankenversicherung für einen Hund abschließt.
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• 2009-Nov-23 - Dartspielen in der Thekenmannschaft

Ich spiele seit ein paar Jahren jeden Freitag Dart in einer Thekenmannschaft. Es begann mit einem Scherz, dass wir gegen andere in unserer Stammkneipe ein Turnier spielen wollten. Schnell kamen Anfragen aus anderen Gaststätten. Und so begann unsere Karriere bei den Thekenmannschaften. In der Gruppe und dem Raum in dem wir spielen gibt es im Internet ein Dart Forum, auf welchem immer die Ergebnisse des letzten Spieles einzusehen sind. Jede Thekenmannschaft hat einen Kapitän, der neue Spiele abmacht und auch Meldung an dieses Forum macht. So kann man immer sehen, wer die Tabelle zurzeit anführt. Und das waren  wir schon nach kurzer Zeit, auch wenn unser Name „DC Pleitegeier“ dies nicht wirklich vermuten ließ. Mit jedem Freitag wurden wir besser und unsere Gegner lernten uns fürchten. Wir gewannen die überwiegende Anzahl unserer Dartspiele und wurden immer besser. Auf Turnieren waren wir generell immer unten den ersten drei. Unsere Kasse wurde voller und voller, denn je gewonnenem Spiel hat der Gegner einen bestimmten Betrag zahlen müssen. Doch unser Ruhm sollte wie soll es auch anders sein nicht immer wären. Es hörten einige gute Spieler auf, andere konnten wegen der Arbeit nicht mehr spielen und die Glücksträhne war zu Ende. Doch mir persönlich machte dies nichts aus, denn für mich, war es nach wie vor ein Spaß und ein schöner Zeitvertreib. Andere sahen dies leider nicht so und unser Verein löste sich auf. Ich habe die Hoffnung aber nicht aufgegeben, wieder eine neue Thekenmannschaft zu finden. Denn fast jede Kneipe verfügt heute über eine Thekenmannschaft und ich werde mit großer Sicherheit eine Mannschaft finden, der es wie mir um den Spaß an der ganzen Sache geht.

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• 2009-Nov-19 - Volksmusik ist toll

Meine Freundinnen haben für meinen außergewöhnlichen Musikgeschmack nur wenig Verständnis: Ich mag nämlich Volksmusik. Die Volksmusik versprüht eine solche Lebensfreude, dass ich gar nicht anders kann als Flori Silbereisen & Co. richtig toll zu finden. Die meisten meiner Freundinnen stehen auf Charts-Musik und Rap, aber damit kann ich nicht viel anfangen. Meine Leidenschaft für die Volksmusik geht sogar so weit, dass ich mich jetzt bei einem Kurs an der Volkshochschule angemeldet habe um endlich das Akkordeon zu lernen.

Ich weiß, dass mich viele Leute in meiner Klasse wegen der Volksmusik auslachen. Das ist ziemlich gemein, denn ich mache mich ja auch nicht darüber lustig, wenn Rihanna mal wieder einen schlechten Song heraus gebracht hat oder wenn irgend so ein Casting-Star schlimme Lieder singt. Da bleibe ich doch lieber bei der Volksmusik. Meine Eltern sind auch große Fans und haben mich auch schon zu verschiedenen Fernseh-Aufzeichnungen zu Volksmusik-Sendungen mitgenommen. Einmal hat mir der Flori sogar persönlich die Hand geschüttelt, die ich dann zwei Tage nicht mehr gewaschen habe.

Leider gibt es nur wenige junge Leute, die sich für Volksmusik interessieren. Ich treffe mich daher immer im Internet mit anderen Fans aus ganz Deutschland. So ein Stammtisch bei uns im Ort wäre natürlich besser, aber die gehen bei uns ja lieber in die Disko. Um Neues aus der Volksmusik-Szene zu erfahren, habe ich mir drei Musikzeitschriften abonniert. Da steht immer drin, wer auf Tournee geht oder ein neues Album heraus bringt. Leider wurde mir die letzte Musikzeitschrift in der Schule geklaut – es gibt also doch heimliche Fans!

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• 2009-Nov-18 - Meine Frau drängte mich zum Darten

Seit Ewigkeiten war ich schon nicht mehr mit meinen Jungs auf der Piste, früher sind wir jedes Wochenende losgezogen, aber seitdem ich verheiratet bin und Kinder mit meiner Frau zusammen habe, fehlt einfach die Zeit. Meine Frau merkte jedoch ziemlich schnell, dass mir irgendwas fehlt und forderte mich immer wieder dazu auf, mal wieder mit meinen Jungs Darten zu gehen. Dart? Noch nie hatte ich Dartspiele gespielt – ich wusste nicht einmal, welche Spielmöglichkeiten es dort gibt. Ich hätte mich vor meinen Jungs doch 100%ig blamiert, wenn meine Frau nicht auch für diesen Fall schon vorgesorgt hätte. Sie suchte im Internet Webseiten heraus, die sich mit dem Thema Dart Regeln  und Co. befassen. Des Weiteren fand sie Webseiten, auf denen man Dart online spielen konnte. Sie kennt sich halt im Internet aus. Ein paar Tage später war ich kaum noch vom Computer wegzuholen, obwohl meine Frau immer meckernd hinter mir stand und meinte, sie habe mir die Seiten zwecks Infos herausgesucht, damit ich vor meinen Jungs nicht zu doof dastünde, nicht jedoch, damit ich jetzt stundenlang im Internet Dart spielen würde. Nun gut, erst will sie, dass ich Dart spiele und jetzt doch wieder nicht? Ah, ok. Sie will, dass ich mit meinen Jungs auf die Piste gehe – eine Woche später war es dann soweit und ich traf mich mit meinen Jungs in der Gaststätte um die Ecke. Das Darten machte echt Spaß und selbstverständlich auch das Treffen mit meinen Jungs. Seither treffen wir uns wieder regelmäßig, denn wir haben wieder ein Hobby gefunden, welches wir trotz Kinder und Familie zusammen ausüben können.

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• 2009-Nov-16 - Zeitschriften – ein Hobby

Wenn ich samstags einkaufen gehe dann ist häufiger mal eine Zeitschrift dabei. Welche Zeitschrift ich mir kaufe, ist ganz von der Jahreszeit abhängig. Und um gleich ein Vorurteil aus dem Weg zu räumen, auch wenn ich eine Frau bin, auf so typische Frauen Zeitschriften stehe ich nicht wirklich. Da steht immer der Klatsch und Tratsch der Promis drin und mehr nicht. O.k. ein paar Rezepte, und vielleicht noch ein Schminktipp aber das war es dann auch.Im Frühjahr lese ich gerne Zeitschriften die das Thema Garten und Blumen  haben, da ich gerne im Garten bin und auch viele Blumen habe.Für die Sommerzeit, da kommt mir alles gelegen, Hauptsache ich kann, wenn ich auf der Terrasse liege, etwas lesen. Im Herbst wenn die Blätter von den Bäumen fallen ist dann wieder das Thema Heim & Wohnen angesagt. Da gibt es ja zum Glück auch einige verschiedene Zeitschriften zur Auswahl. Im Winter  geht es dann eher an das Thema Häkeln und Stricken. Da muss ich dann schon aufpassen, da ich so ein kleiner Sammler bin, dass ich nicht jede Zeitschrift aufhebe, denn sonst platzt mein Zeitschriften Lager irgendwann mal aus allen Nähten. Um die Weihnachtszeit ja klar da ist dann wieder Plätzchen backen, und Basteln angesagt. Oh mein Gott und es gibt jedes Jahr wieder neue Dekorationsideen, na klar und auch dafür gibt es eine Zeitschrift. Nur wenn ich jetzt sagen sollte, welche Zeitschrift, ich nun am liebsten lese von allen, könnte ich s gar nicht sagen? Es ist mal die und mal die, da habe ich keinen Favoriten, wie auch bei der riesigen Auswahl die es jetzt schon gibt?! Und die eigentlich täglich mehr wird…
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• 2009-Nov-13 - Mein Telefonjob

Ich arbeite seit zwei Jahren als Call Center Agent an der Telefonstrippe und bin mit dem Job auch ganz zufrieden. OK – die Bezahlung könnte etwas besser sein. Aber die Arbeit macht mir Spaß, da ich mit vielen netten Leuten ins Gespräch komme und praktische Arbeitszeiten habe. Wir telefonieren für einen Energieversorger und müssen am Telefon auch nichts verkaufen. Ich nehme Kundenanfragen entgegen und versuche, die Anliegen soweit wie möglich bereits am Telefon zu lösen. Dann gehen die Kunden zufrieden aus dem Gespräch und unser Backoffice muss nicht mehr nacharbeiten. Am Telefon habe ich mit Kunden aus ganz Deutschland zu tun und nehme auch Anfragen von Unternehmen entgegen. Störungsmeldungen bearbeite ich allerdings nicht. Ich kümmere mich um Rechnungen und Fragen zum Vertrag.

Zum Telefonjob bin ich mehr oder weniger zufällig gestoßen. Ich habe eine Ausbildung als Bürokaufmann gemacht und danach auch noch drei Jahre in dem Beruf gearbeitet, bis unsere Firma mich wegen schlechter Auftragslage entlassen musste. Um nicht aufs Arbeitsamt gehen zu müssen, habe ich mich bei einer Personalvermittlung beworben und hatte zwei Wochen später auch meinen neuen Telefonjob bei der Zeitarbeit in der Tasche. Nach einem halben Jahr bekam ich dann vom Call Center das Angebot einer Direktanstellung mit festem Arbeitsvertrag und bin seitdem fest dabei. Die Zeitarbeit war damit zumindest in meinem Fall ein Sprungbrett in den festen Job. Das Geld stimmt ungefähr mit meinem alten Gehalt als Bürokaufmann überein und ist immer pünktlich auf dem Konto. Nächstes Jahr soll es aber eine Gehaltserhöhung für mich und zwei weitere Kollegen geben.

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• 2009-Nov-11 - Greg Lake

Der Engländer Greg Lake wurde als Mitglied der legendären Supergroup Emerson, Lake & Palmer bekannt. Greg Lake ist Songschreiber, Sänger, Bassist und Gitarrist. Zu den bekanntesten Songs von Greg Lake gehört die Ballade „Lucky Man“, die von Lake bereits als Schüler geschrieben wurde und bis heute zu den bekanntesten Songs von ELP zählt.

Greg Lake war zunächst Mitglied bei der Rockgruppe King Crimson, ehe er zusammen mit Keith Emerson die neue Band Emerson, Lake and Palmer gründete. In den 70er Jahre stiegen Emerson, Lake and Palmer zu einer der bekanntesten Progressive Rock-Bands auf und feierten intrnationale Erfolge. Die Band löste sich 1978 erstmalig auf. Grund für die Auflösung waren auch die anhaltenden Stimmprobleme von Greg Lake. Zwischen den drei Bandmitgliedern gab es zudem künstlerische Unstimmigkeiten.

Nach der ersten Auflösung von ELP veröffentlichte Greg Lake zwei Soloplatten. Später trat er gemeinsam mit der Band Asia auf, verließ die Gruppe aber wieder, weil es zu künstlerischen Differenzen kam. Anfang der 90er Jahre nahmen ELP überraschend eine neue Platte auf und gingen in Originalbesetzung auch auf eine erfolgreiche Tournee. Danach löste sich das Trio erneut auf. Greg Lake tourte danach mit Ringo Starr und gründete die Greg Lake Band. Bis heute ist der Engländer für sein individuelles Spiel am Bass bekannt, das von Greg Lake mit piano-ähnlichen Klängen geprägt wurde. Viele Bands und Musikergrößen wie Paul McCartey wurden von Greg Lake maßgeblich beeinflusst. Auch ich bin ein großer Fan von Greg Lake und kenne seine unverwechselbares Bassspiel schon aus Kindheitstagen – Papa war ein großer ELP-Fan.

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